Was ist eine Grippe?

Antibiotika bei Grippe?

Die Grippe (Influenza) ist eine Viruserkrankung, die im Winter gehäuft vorkommt. Eine Grippe kann ähnlich wie eine Erkältung harmlos verlaufen und ist in der Regel in 1-2 Wochen ausgestanden. In seltenen Fällen kann sie jedoch bei immunschwachen Personen wie Säuglingen und älteren Menschen auch lebensbedrohlich werden. 

Im Gegensatz zu einer einfachen Erkältung (auch grippaler Infekt genannt) beginnt die Grippe sehr plötzlich und mit heftig ausgeprägten, gleichzeitig auftretenden Symptomen. Eine stark ausgeprägte Erschöpfung, zusammen mit anderen Symptomen (Schnupfen, Halsweh, Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Rücken- und Gliederschmerzen), weisen auf eine Grippe hin. Hohes Fieber von mehr als 39 Grad Celsius kann über Tage anhalten. Häufig kommt es bei der Grippe zu Schüttelfrost und Schweißausbrüchen.

Ausgelöst wird eine Grippe durch so genannte Influenza-Viren der Typen A, B und C. Vor allem Typ A und B können beim Menschen zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Die Grippeviren haben die Fähigkeit, sich genetisch zu verändern. Dies führt dazu, dass jedes Jahr neue Varianten des Grippe-Erregers auftreten. Deshalb gibt es jedes Jahr einen neuen Impfstoff für die Grippeimpfung.

Behandlung der Grippe: Antibiotika bei Grippe?

Helfen Antibiotika bei Grippe?

Die viralen Ursachen der Grippe können durch so genannte Virostatika behandelt werden. Durch den geschwächten Zustand der Betroffenen entwickelt sich manchmal zusätzlich zu der viralen eine bakterielle Infektion (sog. bakterielle Sekundärinfektion). In diesem Fall ist der Einsatz von Antibiotika sinnvoll oder sogar notwendig.

Mit einem Procalcitonin Test hat der Arzt ein Hilfsmittel, um festzustellen, ob die erkrankte Person tatsächlich von einem Antibiotikum profitiert oder nicht.